Behandlungsspektrum – Hochgebirgsklinik Davos

...umfassende Fachkompetenz am Zauberberg!

Seit 1865 galt Davos als einer der herausragendsten Kurorte in Europa – zwischenzeitlich gab es dort über 30 Fachkliniken und Kurhäuser… heute gibt es leider nur noch eine; die Hochgebirgsklinik! – ein gleichermaßen altehrwürdiges, so wie auch hochmodernes, einmaliges Zentrum für unterschiedlichste ReHa-Maßnahmen.

“Die Hochgebirgsklinik verfügt über ein umfassendes Behandlungsspektrum und Angebot zur Diagnostik, Therapie, Schulung, Beratung und Betreuung. Unsere Patienten sind Erwachsene, Jugendliche, Kinder und deren Eltern. Begleitpersonen sind ebenfalls herzlich willkommen. Beachten Sie die Liste der Krankheiten, die wir hier in Davos behandeln können.”

(Auszug aus den Informationen der Website www.hgk.ch der Hochgebirgsklinik Davos – Ohne Gewähr – Stand 15.01.2017)

Pneumologie / Lungen- und Atemwegskrankheiten:

  • Asthma bronchiale allergicum
  • Intrinsic Asthma
  • Chronische Bronchitis
  • Chronisch-obstruktive Bronchitis
  • Sleep-Apnoe-Syndrom (Overlap-Syndrom)
  • Lungenemphysem jeder Genese

Allergische Manifestationen:

  • im Mundbereich, in der Speiseröhre, im Magen-Darm-Kanal
  • Nahrungsmittelallergien
  • Intoleranzen auf Additiva und Medikamente (Pseudoallergien), insbesondere Analgetika-Asthma-Syndrom

Krankheiten der Haut:

  • Neurodermitis constitutionalis atopica
  • Allergien
  • Chronische Kontaktekzeme
  • Urticaria
  • Dyshidrotisches Ekzem, Nummuläres Ekzem
  • Prurigo, Lichen simplex chronicus
  • Seborrhoisches Ekzem
  • Psoriasis
  • Palmoplantare Keratosen, Ichthyosis aquisita
  • Ichthyosis congenita
  • Pityriasis rubra pilaris
  • Lichen ruber
  • Schwere Akne
  • Bullöse Dermatosen
  • Parapsoriasis
  • Maligne Lymphome / Mycosis fungoides (frühe Stadien)
  • Anschlussheilbehandlung, z.B. nach malignem Melanom
  • steroidresistente Dermatosen
  • Erythrodermien

Behandlung bei Krankheiten bzw. nach Operationen des Herzens:

  • ikoronare Herzerkrankung (akutes Koronarsyndrom, Herzinfarkt, istabile Angina pectoris
  • Status nach Herzkathetereingriff
  • Herzmuskelerkrankung (Kardiomyopathie, Herzmuskelschwäche/Herzinsuffizienz)
  • Behandlung der Risikofakroen für eine Herz-Kreislauferkrankung (Diabetes mellitus, Hypertonie, Adipositas)
  • koronare Bypassoperation
  • Herzklappenoperation
  • Status nach Operation einer Aortendissektion oder eines Aortenaneurysmas
  • Implantation eines Herzschrittmachers

Erkrankungen im Hals-, Nasen-, Ohrenbereich:

  • Saisonale und perenniale allergische Rhinitis
  • Rhinitis durch Pollen J 30.1 und durch andere Allergene
  • Nicht allergische eosinophile Rhinitis (NARES)
  • Vasomotorische Rhinitis
  • Aspirin-sensitive Rhinitis
  • Otitis media
  • Nasale Mastozytose
  • Rhinitis medicamentosa
  • Rhinitis durch Rauchen, Industrie- und Umweltschadstoffe
  • Atrophische Rhinitis
  • Polyposis nasi
  • Primäre und erworbene Zilienanomalien
  • Polypöse und cystische Sinusitis
  • Chronisch eitrige Sinusitis
  • Hyposmie und Anosmie
  • Stimm- und Sprachstörungen
  • Tinnitus aurium
  • Morbus Ménière mit rezidivierender Anfallssymptomatik
  • Neuralgien im Gesichts- und Halsbereich
  • Rehabilitation nach Operation, cytostatischer Chemotherapie und Radiatio von malignen Tumoren im HNO-Bereich

Krankheiten der Augen:

  • Chronisch-allergische Lid- und Bindehautentzündungen
  • Keratitis und Keratopathie auf vorwiegend allergischer Basis
  • Keratitis herpesbedingt
  • Keratokonjunktivits
  • Akute und chronisch rezidivierende Uveitis anterior
  • intermediär et posterior jeglicher Ätiologie
  • Episkleritis
  • Skleritis
  • Iridozyklitis
  • Uveitis intermedia
  • Uveitis posterior
  • Chorioretinitis
  • Perivaskulitis retinae
  • Optikusneuritis
  • Degenerative Augenerkrankungen:
  • Maculnopathien
  • Hohe Myopie
  • Retinitis pigmentosa
  • Rezidivprophylaxe nach durchgemachten entzündlichen Augenprozessen
  • Degenerative Augenleiden in Kombination mit arterieller Hypotonie

Spezialindikationen:

Nach dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnis ist die optimale Behandlung folgender Krankheitszustände nur im Hochgebirge möglich und Einweisungen vor allem dann berechtigt,

  • wenn aufgrund der bei den Kranken vorliegenden Sensibilisierungen davon auszugehen ist, dass eine ausreichende Allergenkarenz nur im Hochgebirgsklima zu erzielen ist und/oder die Diagnostik der allergischen Atemwegserkrankung (und der vor allem im Kindesalter häufig gleichzeitig bestehenden allergischen Hauterkrankung) unter Flachlandbedingungen durch drastischen Medikamentenbedarf (der im Hochgebirgsklima vermutlich reduziert werden kann) und nicht-kontrollierbaren Allergeneinstrom behindert wird (Differenzierung zwischen Extrinsic/Intrinsic Asthma),
  • wenn die Notwendigkeit eingehender Funktions- und Provokationsdiagnostik ohne störende Einflüsse (In- und Outdoorpollution, Allergeneinstrom, Medikamente) besteht,
  • wenn häufige Exazerbation in der häuslichen Umgebung mit der Neigung zur Progredienz und Entwicklung einer Intrinsic Komponente erfolgen, wenn verschiedene klinisch-stationäre und/oder auch rehabilitative (ambulante und stationäre) Massnahmen unter heimatlichen Bedingungen zu keiner nachhaltigen Beeinflussung der Atemwegserkrankung (und/oder Hauterkrankung) geführt haben,
  • wenn die obstruktive (asthmatische) Atemwegserkrankung trotz ständiger oder wechselnder zu hoher Corticoidmedikation unzureichend beeinflusst wird und Gefahr droht, dass der / die Kranke auf Dauer schwere Medikamenten-Nebenwirkungen entwickelt oder bereits entwickelt hat,
  • wenn wegen genereller oder spezifischer Medikamentenintoleranz das vorliegende obstruktive (oder nicht-obstruktive) Atemwegsleiden unter den besonders reizklimatischen Bedingungen des Hochgebirges diagnostiziert und behandelt werden kann,
  • wenn chronisch-eitrige Prozesse im Atemtrakt der Trockenheit und Keimarmut der Hochgebirgsluft bedürfen; zu diesen Indikationen sind die eitrige Rhino-Sinusitis, alle bronchial deformierenden Prozesse und die degenerativen Lungenerkrankungen wie Zysten- und Wabenlunge mit ihren meist ausgedehnten Sekundärinfektionen zu rechnen, und
  • wenn im Kleinkindes-, Kindes- und Jugendalter aufgrund der Schwere des bestehenden Atemwegs- bzw. Hautleidens mit nachhaltigen, irreversiblen Störungen der körperlichen Entwicklung und des Wachstums sowie mit psychosozialen Sekundärfolgen (Familie, Kindergarten, Schule, Beruf) zu rechnen ist.
Auszug aus den Informationen der Website www.hgk.ch der Hochgebirgsklinik Davos – Ohne Gewähr – Stand 15.01.2017
Behandlungsspektrum Hochgebirgsklinik Davos

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